Der Kultur und Museumsverein Villanders

Seit 1997 hat eine Gruppe Villanderer es sich zur Aufgabe gemacht das alte, in Vergessenheit geratene, Bergwerk wieder auszubauen. Sowohl Gästen als auch Einheimischen soll ein Einblick in die harte Arbeit unserer Vorfahren gewährt werden.

Mit großem Einsatz wurden in ehrenamtlicher Arbeit Tonnen von Ablagerungsmaterial aus den Stollen zu Tage gebracht und sie so wieder begehbar gemacht. Bei den regelmäßigen Führungen kann somit die fast 1000 Jahre alte Geschichte des Bergwerkes im Bergwerk Villanders am Pfundererberg  nacherzählt werden.

1997 gründeten acht vorwiegend junge Männer aus Villanders, die schon vorher alte Stollen am Pfunderer Berg und am Seeberg ausgekundschaftet haben, einen Verein mit dem Ziel, das
Bergbaugebiet besser bekannt zu machen und einen oder zwei Stollen für Besucher zugänglich zu machen. Ehrenamtlich wurden in den ersten 15 Jahren rund 60.000 Arbeitsstunden geleistet.
Wer für den Verein gratis arbeitet, kann Mitglied werden. Mitgliederstand im April 2012: 18 Kumpels.
2000 erhielt der Verein eine Blockhütte geschenkt, die auf einen gemauerten Unterbau aufgesetzt wurde. So hatte man einen ersten Stützpunkt für Arbeiten und Führungen, mit denen
2003 im Elisabeth-Stollen begonnen wurde.
2003-06 wurde auch der Lorenzstollen begehbar gemacht und über 300 Stufen mit dem Elisabethstollen verbunden.
2005-06 Ausbau von Räumlichkeiten für Besucher (Umkleiden und sanitäre Anlagen).
2009-12 Archäologische Erhebungen rund um das Bergwerksgebiet in Rotlahn, Errichtung von zwei Rundwegen und Verbesserung der Zugangssteige.

Der Verein besteht zur Zeit aus 24 Mitgliedern:

Anranter Konrad; Augschöll Konrad; Baumgartner Walter; Brunner Stefan; Egger Thomas; Erlacher Pastori Marianne (Vizepräsidentin); Gasser Christian; Gasser Engelbert; Gasser Hans Peter; Gasser Konrad; Gasser Thomas; Gruber Christof; Gruber Karl; Gruber Otto; Gruber Robert (Präsident); Huber Albin; Huber Walter; Krapf Helmut; Kusstatscher Sepp; Mayrhofer Andreas; Niederstätter Josef; Senn Konrad; Senn Thomas; Webhofer Ernst;